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Themenschwerpunkte in der Ausbildung

 
Konflikt
Die moderne Unternehmenskultur sieht Konflikte als Motor und Zeichen des Wandels sowie Anlaß zur Optimierung von Prozessen. Entsprechend dieser Haltung werden Konflikte thematisiert. Gegenstand der Ausbildung ist es, Konfliktsituationen zu analysieren, um die Angemessenheit von Interventionen einschätzen zu können. Um professionell im Konflikt vermitteln zu können, ist es für Mediator/innen grundlegende Voraussetzung, die eigenen Stärken und Schwächen in Konfliktsituationen zu reflektieren und das eigene Verhaltensrepertoire in Konfliktsituationen zu erweitern.
     
 
Mediation
Mediation im Unternehmen heißt: Mit Konflikten in Organisationen professionell umgehen und qualitativ höherwertige Lösungen erarbeiten. Die ersten Arbeitsschritte in der Unternehmensmediation sind die Auftragsklärung und das Führen von Erstgesprächen. Planung, Strukturierung und Gestaltung des Mediationsprozesses dienen dem systematischen Vorgehen in der Klärung. Wesentliche Kompetenz dabei ist der situations- und zielgruppenspezifische Einsatz von Mediationstechniken und -methoden.
     
 
Organisation
Zur Selbstverständlichkeit in der Mediation gehört das Verstehen komplexer Organisationsstrukturen. Selten stimmen formale und informelle Strukturen überein, denn formale Strukturen sind die offiziellen Vereinbarungen über Entscheidungsbefugnisse und Aufgabenverteilungen, während das Informelle immer die gelebte Realität ist. Dies bildet die organisationalen Rahmenbedingungen für das Erkennen der Dynamismen von Konflikten. Das Wissen über rechtliche Grundlagen versetzt die Mediator/innen in die Lage, die Konfliktsituation realistisch einzuschätzen und entsprechend zu intervenieren.